Pressemitteilungen & News Aktuell

Polizei und Mannheimer Migranten gehen erneut gemeinsamen wichtigen Schritt

Pilotprojekt „Sicherheit gemeinsam gestalten – Polizei und Migranten im offenen Gespräch“ erfolgreich durchgeführt

In der „bunten“ Stadt Mannheim leben bekanntlich Menschen aus 170 Nationen. Auch die Polizei hat sich längst auf die multikulturellen Herausforderungen eingestellt, der Umgang mit Migranten und mit fremden Kulturen gehört inzwischen zum Alltag. Interkulturelle Kompetenz stellt für die Polizeibeamtinnen und -beamten eine unverzichtbare Schlüsselqualifikation dar, die inzwischen auch fest in deren Ausbildung verankert ist.

Das Polizeipräsidium Mannheim wollte einen weiteren Schritt gehen und fand einen idealen Partner beim dem Mannheimer Institut für Integration und interreligiöser Dialog e.V.. Dieser war Anfang des Jahres an die Mannheimer Polizei herangetreten, weil auch dort das Bedürfnis gesehen wurde, sich dem gegenseitigen Umgang zwischen Polizei und Migranten tiefgehender anzunehmen. Schnell einigten sich der Leiter des Instituts, Talat Kamran, und Kriminalrätin Heidrun Hassel vom Polizeipräsidium Mannheim darauf, mit dem Pilotprojekt „Sicherheit gemeinsam gestalten – Polizei und Migranten im offenen Gespräch“ einen neuen Weg zu gehen.

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Jahrestagung islamischer Seelsorgerinnen und Seelsorger 2014 im Marienhospital Stuttgart

Am 14. Dezember 2013 veranstaltete das Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog e. V. die erste Jahrestagung islamischer Seelsorgerinnen und Seelsorger in Stuttgart. In der Metropolregion Rhein-Neckar konnten aktive Seelsorgerinnen und Seelsorger sich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der 2014 in Sigmaringen beginnenden Ausbildung für die Region mit den Kreisen Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen, Zollernalbkreis, Biberach, Sigmaringen, Ravensburg und Bodenseekreis austauschen. Für den Vormittag waren auch Vertreter der Glaubensgemeinschaften, der christlichen Kirchen und der Institute für Islamische Theologie der Universitäten eingeladen. Mit diesem Beitrag können Sie sich über die Themen der Jahrestagung informieren.

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DTN-Gesellschaftspreis 2013 "Zukunft statt Herkunft"

Business.Netzwerkt.Integration: Diese Aufgaben hat sich das Deutsch-Türkische Netzwerk auf die Fahnen geschrieben. Das DTN vermittelt Businesskontakte und ermöglicht Wirtschaftsbeziehungen zwischen deutschen und türkischen Akteuren. Das DTN knüpft geschäftliche und soziale Netzwerke, um den Austausch von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu fördern. Und das DTN übernimmt gesellschaftliche Verantwortung, nicht zuletzt auf dem Gebiet der Integration. Dafür setzt das DTN auf Dialog und Zusammenarbeit.

Seit 2011 zeichnet das Deutsch-Türkische Netzwerk besondere Verdienste um das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund aus. Der DTN-Gesellschaftspreis wird auch in diesem Jahr wieder im Rahmen einer feierlichen Gala verliehen, die den alljährlichen Höhepunkt unserer Vereinsaktivitäten bildet und durch ihre Strahlkraft die öffentliche Aufmerksamkeit noch stärker auf die Preisträger und die ausgezeichneten Initiativen lenken soll.

Der DTN-Gesellschaftspreis wurde in diesem Jahr erstmalig in den drei Kategorien Wirtschaft, Soziales, Kultur und als Sonderpreis im Bereich Musik verliehen.

Der Preis im Bereich Soziales, mit 2.500 Euro dotiert, wurde nach einer kurzen Vorstellung der islamischen Krankenhausseelsorge in der Metropolregion Rhein-Neckar durch Frau Doris Schröder-Köpf, niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, von ihr an die Seelsorgerin Frau Serpil Topal, den Seelsorger Mehmet Kücük und den Projektleiter des Mannheimer Instituts, Herrn Alfred Miess überreicht.

Die Preisträger sind in diesem Jahr:

Bereich Wirtschaft: Basar - Zeitung für Bildung, Arbeit und Selbständigkeit

Bereich Soziales: Islamische Krankenhausseelsorge in der Metropolregion Rhein-Neckar ( Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog e. V. )

Bereich Kultur: Tan Caglar, Profibasketballer Behindertensport

Sonderpreis Musik: XAVAS ( Xavier Naidoo und Kool Savas )

Zum Thema hier der Link zu einem Film, der bei der Preisverleihung gezeigt wurde: http://www.youtube.com/watch?v=M8qMjvd766Y&feature=youtu.be

Frau Doris Schröder-Köpf hat das Projekt wie folgt vorgestellt:

Kategorie Soziales: Islamische Krankenhausseelsorge in der Metropolregion Rhein-Neckar

Die Muslime in Deutschland sind Teil unserer Gesellschaft. Und doch gibt es noch viele Bereiche, in denen diese Gesellschaft erst noch zusammenwachsen und zueinander finden muss. Wir brauchen kultursensible Moderatorinnen und Moderatoren und wir brauchen hoch kompetente Menschen und Institutionen, die Ideen für ganz unterschiedliche Lebensbereiche entwickeln und umsetzen, wie Muslime in unserer Gesellschaft mit ihren religiösen Bedürfnissen gut leben können. Und zwar Konzepte, die nicht in Parallelgesellschaften führen, sondern das Zusammenwachen unserer Gesellschaft fördern.

Das DTN prämiert eine Einrichtung, die bundesweit zu den Pionieren auf diesem Gebiet gehört und die sich seit ihrer Gründung im Jahre 1995 große Verdienste als Ideengeberin und Moderatorin, als Weiterbildungsträgerin und Motor des interreligiösen Dialogs erworben hat.

Muslime werden krank und kommen ins Krankenhaus - wie andere auch und sie brauchen in so einer existenziellen Lebenslage menschlichen Zuspruch und religiösen Beistand - wie andere auch. Früher hat dies im Islam die Familie übernommen. Heute können Familien das oft nicht mehr gewährleisten. Es hat sich gezeigt: wir brauchen eine islamische Krankenhausseelsorge.

Das Projekt Islamische Krankenhausseelsorge hat in den letzten Jahren ein sehr fundiertes und anspruchsvolles Ausbildungskonzept entwickelt. 2012 haben 19 islamische Seelsorgerinnen und Seelsorger ihr Zertifikat erhalten und sind nun in 20 Kliniken in Süddeutschland tätig. Die Ausbildung wurde in Zusammenarbeit mit den beteiligten Kliniken und unter Einbindung der örtlichen Moscheegemeinden realisiert. Sie ist von sunnitischer schiitischer un alevitischer Seite gleichermaßen anerkannt. Und ist getragen vom ehrenamtlichen Engagement der Seelsorgerinnen und Seelsorger!

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