Fachkonferenz zur Standardisierung der Ausbildung islamischer Seelsorger/-innen

Die Zeit scheint nun endlich reif zu sein für eine islamische Seelsorge. Ablesen kann man dies an der zunehmenden Zahl regional initiierter Projekte und ganz aktuell an der Thematisierung im Rahmen der Islamkonferenz.

Sicher wird auch darüber zu diskutieren sein, ob es eine alle Glaubensströmungen übergreifende Seelsorge geben soll. Die Erwartungen aufnehmender Einrichtungen sind darauf gerichtet. Ist man sich in diesem Punkt einig, dann können Inhalte (Lernfelder in allen Details), dazu passende Referentenprofile, kann entsprechend der Bedarfslage in den verschiedenen Seelsorgefachbereichen eine Reihenfolge für die Bearbeitung bestimmt werden. Aus Sicht des Mannheimer Instituts ist es sinnvoll, zunächst die  Krankenhausseelsorge, und dann weiter die Notfallseelsorge bzw. psychosoziale Notversorgung, die Gefängnis-, Altenheim- und Telefonseelsorge in Bearbeitung zu nehmen. Parallel kann eine effektive Ablauforganisation entwickelt werden.

Sinnvoll ist es auf dem Know-how der regionalen Initiativen, der christlichen Kirchen und dem von staatlichen, privaten und Wirtschafts-Bildungsunternehmen aufzubauen, das Rad nicht neu zu erfinden. Diese haben übereinstimmend die folgenden Ziele:

  • Eine gleichbleibend hohe Qualität der Ausbildung.
  • Sicherheit für alle an der Ausbildung Beteiligten schaffen.
  • Verschwendung von finanziellen, materiellen und personellen Ressourcen vermeiden.

Deshalb möchte das Mannheimer Institut mit der Fachkonferenz Wege aufzeigen, wie durch eine Standardisierung der Ausbildung in einem Fünf- bis Sieben-Jahres-Zeitraum eine bundesweite islamische Seelsorge für die vorher genannten Fachbereiche geschaffen werden kann. Klicken Sie auf das Programm zur Fachkonferenz, dann erfahren Sie mehr dazu.

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